Samstag, 29. Januar 2011

Dessert Night der bible study groups


Gestern war mal wieder Dessert Night von allen Bibellesegruppen von InterVarsity in der D.C. Area im Haus des Leiters.

Die Atmosphäre ist wirklich ganz besonders wenn sich bis zu 50 Graduate Students in ein Wohnzimmer zwängen um gemeinsam einer Andacht zu lauschen, verschiedenste Nachtische verspeisen und miteinander über Gott und die Welt reden.

Die Dessert Nights sind in der Regel einmal im Monat und die Bibellesegruppen treffen sich wöchentlich an der Uni.

Dieses mal war als Gastredner Steve Gerber, Autor eines Buches und Leiter des Washington Instituts da um über Berufung zu reden.

Washington Auto Show & SAE Konferenz




Diese Woche war in Washington die SAE Konferenz für Government and Industry meeting an der wir als SAE Student Member kostenlos teilnehmen konnte.

Der Jahresbeitrag sind 20$ für die Mitgliedschaft, aber hat sich schon alleine wegen dem Essen dort gelohnt.

Als SAE Member hatte man auch die Möglichkeit als VIP die Washington Autoshow noch vor der offiziellen Eröffnung zu besuchen.



Donnerstag, 13. Januar 2011

Ferid Murad - Medizin Nobelpreisträger

Am Dienstag haben wir nach einer Vorlesung die Antrittsrede eines Medizin Nobelpreisträgers gehört.

Das Buffet hinterher war natürlich ausgezeichnet.

Mittwoch, 12. Januar 2011


Isla Bastimentos

Unser drittes Quartier haben wir auf der Isla Bastimentos aufgeschlagen. Sie liegt auf der Karibik Seite von Panama (Panama ist ja an machen Stellen nur 50 Kilometer breit), aber ob sie schon als richtige Karibik Insel zählt weiß ich nicht.

Auf dem Weg dorthin hatte unser Bus Plattfuß gefahren, aber nicht etwa weil da ein Nagel auf der Straße gelegen hätte, sondern weil der Reifen schon weniger als kein Profil mehr hatte.

Für die Halbstündige Überfahrt vom Festland auf die Hauptinsel der Inselgruppe Bocas mit dem Wassertaxi zahlt man gerade mal 4$ und bekommt einen Fahrspaß mit 225 PS, naja wenn dann doch Wellen kommen hebt das Boot dann auch mal ein Bisschen ab.

Im das zweite Wassertaxi das uns vollends auf unsere Insel gebracht hatte hat zwischendurch noch bei einer anderen Insel gehalten, dort hat der WasserTaxiFahrer einen ganzen Pferdefuß entgegengenommen, den er vermutlich als Abendessen verschlingen wird. Leider habe ich kein Bild vom Pferdefuß gemacht. :)


Auf der Insel haben wir zwei witzige Papageien gefunden und einen Friedhof entdeckt wo die Leichen Einbetoniert werden.

Wenn jemand herausfindet wieso es dort Brauch ist, dann lasst es mich bitte wissen.


Auf der Insel gab es Kilometer lange Sandstrände ohne eine Menschenseele, leider war der Weg dorthin manchmal ein bisschen matschig.

Für 65$ haben wir zwei Tauchgänge durchgeführt. Im ersten haben wir die notwendigen Fähigkeiten erlernt und im zweiten sind wir bis ca. 10 Meter weit hinunter getaucht und haben dort Fische und Korallen gesehen.

Auf dieser Insel haben wir einen Roten Frosch am Red-Frog- Beach gefunden,

Angeblich ist er so giftig dass er für das Gift für die Giftpfeile der Natives verwendet wird.

Außerdem haben wir zwei Schlangen gesehen, die eine war grün und ist blitzschnell über den weg gehuscht und die zweite war sehr dünn und über einen Meter lang und hat sich durch einen Busch geschlängelt.

Übrigens: Es scheint so dass hier Kokosnuss- Palmen wachsen wie bei uns Unkraut. Und wenn man eine auf den Kopf bekommt ist man tot. Dieses bunt angemalte Klo geht übrigens direkt ins Mehr.

Weihnachtsferien in Panama Teil 2

Bukette und Vulkan Baru.

Unser zweites Hostel war in Bukette, einem Städtchen in den Bergen Panamas, unweit des höchsten Berges des Landes, dem Vulkan Baru.

Selbstverständlich heben wir diesen 3400 Meter hohen Berg erklommen.


Wir (Steffen, Ich und zwei Isralis, Hanan und Mosch, die wir im Hostel getroffen haben) starteten um Mitternacht, um bei Sonnenaufgang oben anzukommen.

Allerdings waren wir viel schneller als man uns gesagt hat dass man brauchen würde.

Es war gigantisch Dunkel dort im Urwald - mit keinem Licht drumherum -und die Sterne strahlten in einer Klarheit wie man sie bei uns wohl kaum kennt.


Auf dem Gipfel des Berges war es dermaßen, unglaublich kalt dass wir uns schon fragten wie man wohl die Zeit bis zum Sonnenaufgang verbringen kann ohne zu erfrieren und es wehte ein so unglaublich starker Wind dort oben. Glücklicherweise befindet sich dort auf Gipfel auch eine Umsetzer Station, mit einer nicht abgeschlossenen Türe.

Unglaublich aber wahr, es waren auch noch Matratzen da.

Leider war der Sonnenaufgang nur für wenige Sekunden zu beobachten, da immer wieder Wolken und Nebel den Blick verhüllten und es einfach viel zu kalt war.

Der Vulkan ist das Letzte mal vor ca. 500 Jahren ausgebrochen, aber es gibt immer noch heiße Quellen in der Gegend, die wir auch besuchten und darin badeten.


Aber wir badeten natürlich nicht nur in heißen Thermalwasser sondern duschten auch unter prasselnden Wasserfällen. Bei den Thermalquellen gab es einen witzigen Affen


Mit dem vielen Panamenischen Wasser kann man natürlich auch Strom machen und wir haben zwei Wasserkraftwerke entdeckt.


Dort in Bukette gibt es mehrere private Gärten, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind, und mitunter merkwürdige Dinge enthalten.

Für die Kaffeetrinker: Dies sind Kaffee-Bohnen. Wenn sie rot sind werden sie geerntet, getrocknet und später geröstet. Wenn die Qualität gut ist braucht man sie nur wenig zu rösten und dann schmecken sie nach Kaffee, wenn wie Qualität schlecht ist, röstet man sie stark, der Kaffee ist dann sehr dunkel und schmeckt nur noch nach Röstung und nicht mehr nach Kaffee Aroma. OK- Ich habe keine Ahnung weil ich kein Kaffee trinke, aber das ist was man hier sagt.


Weihnachtsferien in Panama Teil 1

Panama City und Kanal Zone

am 25. Dezember ging es mit einem Zwischenstopp in Dulles nach Panama City.



Die ersten 4 Tage verbrachten wir in Panama City und der Kanal Zone.

Dort schauten wir uns die Schleusen des

Panamakanals an. Die großen Containerschiffe passen gerade so von der Breite her in die Schleusen, die Seitenwände der Schiffe machen deshalb auch so einen plötzlichen Knick und werden parallel, weil die Breite der Schleusen die Größe der Schiffe limitieren.

Um dem Abzuhelfen werden im Moment noch etwas größere Schleusen gebaut, so dass auch PostPanamax Schiffe durch den Kanal können

Übrigens, als die USA den Kanal verwalteten, wollten sie damit keinen Profit machen. Die Panamenier nehmen nun einen Wirtschaftlich angemessenen,gewinnorientierten Betrag der bis zu 300.000 $ Pro durchfahrt beträgt, bei bis zu 48 Schiffen pro Tag kommt da dann schon etwas zusammen.

Unser ursprünglicher Plan war, dass wir uns als als sogenannte „Line-handler“ anbieten um auf einem Segelboot durch den Panama-Kanal zu kommen, funktionierte leider nicht, da aufgrund des anfänglich schlechten Wetters keine Segelschiffchen in Richtung Karibik wollten.

Stattdessen fuhren wir mit der Panama-Kanal-Railway entlang des Kanales.

Auf der Karibic- Seite des Kanales schauten wir uns die Überbleibsel der Festungen an die die Spanier kurz nach der Entdeckung des Amerikanischen Kontinentes gebaut haben.

Es war durchaus erstaunlich was für Gigantische Verteidigungsanlagen die Spanier errichtet haben, trotz zig Meter hoher Felswände haben sie noch Mauern drumherum gebaut.

In eine Solche Festung ist kürzlich ein Erdrutsch hineingeraten. Zirka 10 Leute mit noch weniger Schubkarren dürfen nun alles von Hand raus-schaufeln.- Mal sehen wenn sie fertig sind.

Im Vorgarten unseres ersten Hostels befand sich eine Kokos-Palme, nach etwas mühseliger Arbeit mit einem Brett und einer Leiter hatten wir unsere erste Kokosnuss geerntet.Das innere der Nuss war, weil sie grün geerntet wurde, so weich dass man es mit einem Löffel essen konnte.

In Panama City fanden wir den Größten Baum den ich je gesehen habe. Aber selbst das Bußfahren kann kann hier zum Erlebnis werden.In Panama City werden zur Zeit 75 Hochhäuser gebaut.